Funding Rounds
Pre-Seed25. März 2026·Austria·Consumer
Minimist

Minimist

Funding Volumen
994 Tsd. €
Runde
Pre-Seed
Standort
Austria
Datum
25. März 2026
Investoren
1
Branche
Consumer
E-Commerce / Marketplace

Minimist sammelt knapp 1 Million Euro in Pre-Seed-Runde ein

Das österreichische Startup Minimist hat 0,994 Mio. € in seiner Pre-Seed-Finanzierungsrunde eingesammelt. Die Runde wird von Tilia Impact Ventures angeführt, mit Unterstützung durch Business Angels und Family Offices. Die Kapitalzuführung ermöglicht es dem Unternehmen, seine KI-gestützte Softwareplattform für Second-Hand-Einzelhändler zu skalieren und seine Marktposition in Europa auszubauen.

Automatisierte Multichannel-Verwaltung für Second-Hand-Retailer

Minimist hat eine spezialisierte Softwarelösung entwickelt, die Second-Hand-Einzelhändler bei der automatisierten Verwaltung ihrer Produktlistings unterstützt. Die KI-powered Plattform ermöglicht es Nutzern, Produkte mit nur wenigen Klicks gleichzeitig auf mehreren großen Verkaufsplattformen – darunter Vinted, Google Shopping, Shopify und eBay – zu veröffentlichen. Dies löst ein zentrales Schmerzpunkt im Second-Hand-Handel: das zeitaufwendige manuelle Hochladen und Synchronisieren von Produktdaten über verschiedene Kanäle hinweg.

Das Geschäftsmodell von Minimist richtet sich an professionelle und semi-professionelle Second-Hand-Retailer, die ihre Effizienz steigern und gleichzeitig ihre Reichweite erhöhen möchten. Durch die Integration künstlicher Intelligenz automatisiert die Plattform repetitive Aufgaben wie Metadaten-Verwaltung, Preisoptimierung und Listing-Updates. Dies ermöglicht es Händlern, ihre Operationen zu skalieren, ohne proportional mehr Ressourcen in administrative Tätigkeiten investieren zu müssen. In einem Markt, der durch fragmentierte Verkaufskanäle gekennzeichnet ist, bietet Minimist einen bedeutenden operativen Vorteil.

Lead-Investor Tilia setzt auf Impact und Wachstum

Die Pre-Seed-Finanzierung wird von Tilia Impact Ventures angeführt, einem Investor mit Fokus auf nachhaltige und impact-orientierte Geschäftsmodelle. Tilia unterstützt Startups, die wirtschaftliches Wachstum mit positiven Umwelt- und Gesellschaftsauswirkungen verbinden. Minimist passt hervorragend in dieses Portfolio: Das Geschäftsmodell unterstützt die Circular Economy durch die Vereinfachung und Monetarisierung des Second-Hand-Marktes, was wiederum den Konsum neuer Produkte reduziert und damit Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen minimiert.

Neben Tilia Impact Ventures beteiligen sich auch Business Angels und mehrere Family Offices an der Runde. Diese Investorengruppe deutet auf strategische Unterstützer hin, die sowohl finanzielle Mittel als auch operative Erfahrung in den Second-Hand- und E-Commerce-Branchen mitbringen. Die knapp 1 Million Euro wird primär in die Produktentwicklung, die Erweiterung der Plattformintegrationen und das Team fließen, um das Wachstum in Zentral- und Westeuropa voranzutreiben.

Wachsender Markt für Second-Hand-Lösungen

Der Second-Hand-Markt erlebt in Europa einen massiven Aufschwung, getrieben durch stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit und den Aufstieg von Resale-Plattformen. Gleichzeitig wächst die Zahl professioneller Einzelhändler, die Omnichannel-Strategien verfolgen. Die fehlende Standardisierung und technische Integration zwischen Plattformen ist jedoch ein großes Hindernis für effizientes Scaling. Minimist adressiert dieses Marktgap mit einer fokussierten Softwarelösung, die für Second-Hand-Spezialisten konzipiert ist – eine Nische, die durch generische Multichannel-Tools bislang unterversorgt ist.

Diese Finanzierungsrunde ist die erste bekannte Kapitalzuführung für Minimist und positioniert das Startup im Pre-Seed-Stadium. Vergleichbare Lösungen im Bereich Marketplace-Integration und Inventory-Management haben in den letzten Jahren erhebliche Finanzierungssummen eingesammelt, was das Wachstumspotenzial in diesem Segment unterstreicht.

Nächste Schritte und europäische Expansion

Minimist ist in Österreich ansässig und plant, die eingesammelten Mittel zur schnellen Skalierung in den deutschsprachigen Märkten und darüber hinaus einzusetzen. Mit der Pre-Seed-Finanzierung von knapp 1 Million Euro liegt das Startup auf einem soliden Fundament für die nächste Wachstumsphase. Die Roadmap dürfte weitere Plattformintegrationen, die Ausreifung der KI-Features sowie eine strukturierte Go-to-Market-Strategie umfassen. Eine A-Runde wird mittelfristig das nächste Finanzierungsziel sein.

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