Wie investieren Family Offices? Ein Blick auf den 2024 Global Family Office Report von JP Morgan

17.05.2024
In diesem Artikel möchten wir dir die wichtigsten Erkenntnisse aus dem 2024 Global Family Office Report vorstellen. Der Bericht beleuchtet die aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich der Family Offices und zeigt, wie vielfältig deren Investitionsstrategien sind. Du erfährst, welche Anlageklassen derzeit besonders beliebt sind, wie vermögende Familien und Ultra High Net Worth Individuals Family Offices nutzen, und warum alternative Anlagen wie Private Equity und Venture Capital immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Der 2024 Global Family Office Report bietet einen detaillierten Einblick in die aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich der Family Offices und deren Investitionspräferenzen. Auffällig im Bericht ist, wie vielfältig die Investitionen von Family Offices sind, was zeigt, dass sie stark auf Diversifikation setzen. Die Investitionen umfassen traditionelle Anlageklassen wie Aktien und Anleihen, aber auch zunehmend alternative Anlageklassen wie Venture Capital, Private Equity, Hedgefonds und Immobilien. Insbesondere die alternativen Anlagen haben in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen. Wer nutzt eigentlich Family Offices?

Der Bericht bietet kurze Einblicke in die Merkmale von Family-Office-Kunden. Laut JP Morgan nutzen vermögende Familien und Ultra High Net Worth Individuals (Vermögen ab ca. 30 Mio. €) sowie High Net Worth Individuals (Vermögen ab ca. 5 Mio. €) in zunehmendem Maße die Dienstleistungen von Family Offices, um ihr Vermögen zu verwalten. Während es vor fünf Jahren schätzungsweise ca. 6.500 Family Offices weltweit gab, wird die Anzahl an Family Offices heute auf ca. 15.000 geschätzt.

Eine der spannendsten Erkenntnisse des Berichts betrifft die am häufigsten gehaltenen Assetklassen im Portfolio von Family Offices. Laut JP Morgan sind die Top 5 Assetklassen, die von Family Offices gehalten werden:

  1. Private Equity (86% aller Family Offices)
  2. Aktien (85% aller Family Offices)
  3. Real Estate (77% aller Family Offices)
  4. Anleihen (62% aller Family Offices)
  5. Venture Capital (52% aller Family Offices)

Diese Assetklassen bieten eine breite Diversifikation und die Möglichkeit, von verschiedenen Marktentwicklungen zu profitieren. Insbesondere Private Equity und Venture Capital haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, da sie attraktive Renditen und Diversifikationsmöglichkeiten bieten.

Ein entscheidender Einblick, den der Bericht bietet, betrifft die Allokation der Vermögenswerte von Family Offices auf verschiedene Anlageklassen. Die Daten zeigen, dass Family Offices durchschnittlich etwa 30% ihres Vermögens in Aktien investieren. Alternative Anlagen hingegen werden mit über 45% des Portfolios gewichtet. Dazu gehören u. a. Private Equity (17%), Immobilien (15%) und Venture Capital (5%). Anleihen und festverzinsliche Wertpapiere nehmen durchschnittlich etwa 10% des Portfolios ein.

Interessant ist auch das Thema Rendite bei Family Offices: Die Umfrage hat ergeben, dass im Durchschnitt eine Portfoliorendite von 11% p. a. für ihre Anleger angestrebt wird. Interessanterweise nutzen drei von vier Family Offices dabei eine Benchmark, um ihre Performance zu messen. Folgende Key Takeaways haben wir herausgearbeitet:

  • Wachstum von Alternative Assets: Alternative Assets verzeichnen weiterhin ein starkes Wachstum und gewinnen als Anlageklasse an Bedeutung. Die durchschnittliche Allokation von Family Offices in Alternatives liegt bei 45%.
  • Diversifikation des Portfolios: Family Offices erkennen die Bedeutung der Diversifikation ihres Anlageportfolios und investieren verstärkt in verschiedene alternative Anlageklassen, um Risiken zu streuen und Renditen zu maximieren.
  • Fokus auf langfristige Renditen: Family Offices legen verstärkt Wert auf langfristige Renditen und suchen nach Anlagechancen, die langfristiges Wachstum und Stabilität bieten, auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit.

Auch wenn Family Offices hauptsächlich vermögenden Familien und institutionellen Investoren vorbehalten sind, können Privatanleger dennoch von deren Diversifikationsansatz und dem langfristigen Anlagehorizont lernen. Indem sie ähnliche Prinzipien in ihre eigenen Anlagestrategien integrieren, können auch Privatanleger ihre finanziellen Ziele langfristig erreichen.


Hier gehts zum Report: 
https://assets.jpmprivatebank.com/content/dam/jpm-pb-aem/global/en/documents/2024-global-family-office-report.pdf

Inhalt des Artikels

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